die goldene ZEIT-SCHRIFT

Die goldene Zeit-Schrift

Knoten lösen sich - ich lerne„Hamma wieder was gelernt“ (Markus Kavka)

Ich lerne. Egal, was ich beginne, weitermache, aufhöre – ich lerne. Nicht immer sind dies angenehme Erfahrungen. Und ich kann verstehen, dass man die eine oder andere davon nicht als Lernerfahrung sehen möchte. Jemand, der in meinen Schuhen steckte, würde das wahrscheinlich ganz anders sehen. Ich nicht.

Das Gefühl, stetig und ständig zu lernen bin ich mir selbst schuldig. Sonst müsste ich manchmal verzweifeln. Sonst könnte ich viele Dinge überhaupt nicht beginnen aus Angst vor dem Scheitern. Besonders die letzten Wochen und Monate waren voller Lernen für mich. Ich habe gelernt, dass die Dinge nicht einfach erzwungen werden können, wenn man nur will – und wenn ich etwas will, dann kann ich ganz schön stur sein. Aber wollen alleine reicht nicht. Man braucht auch Disziplin, Ausdauer, Können – neben vielen anderen Dingen. Auch wenn man ein „weißer Magier“ ist (ja, das bin ich nach meiner Maya-Zeitwelle, glaubt es oder nicht – Kamira Eveline Berger hat mir das erklärt. Und die muss es schließlich wissen…), der anscheinend alles manifestieren kann, wenn er sich nur genug bemüht (oder so ähnlich).

Also lerne ich. Ich manifestiere und ich lerne. Was ich bisher manifestiert habe, ist nicht weiter erwähnenswert. Das muss ich auch noch richtig lernen, glaube ich. Aber was ich alleine in den letzten drei Monaten gelernt habe – ja, das ist schon etwas wert…

Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, weiterzumachen, auch wenn es gar nicht gut aussieht. Dass es immer jemanden gibt, dem man wichtig ist. Dass man alles wissen kann und trotzdem keine Ahnung haben. Dass lernen nicht gleich wissen nicht gleich können ist. Dass es nicht nur gute Menschen gibt. Dass man manchmal Vorurteile über Bord werfen muss, auch wenn sie noch so alt und hartnäckig sind. Dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Dass Regeln nicht nur da sind um gebogen und gebrochen zu werden. Dass man durchaus stärker werden kann. Dass man aber auch Schwäche zeigen darf. Und muss. Dass das nicht alles sein kann. Dass es da noch etwas gibt, das auf mich wartet. Dass man etwas dafür tun muss, wenn man etwas haben will. Und vielleicht sogar dafür zahlen. Dass es sich lohnt, für etwas einzustehen und sich zu etwas zu bekennen.

Ich werde jetzt beginnen, das Gelernte umzusetzen – zu manifestieren. Ein paar Dinge lösen sich noch auf, die meisten habe ich schon entwirren können. Ich lade Euch ein, dabei zu sein. Mal sehen, was dabei herauskommt. Zuerst werde ich meine Pläne und Ziele für die nächsten Wochen und Monate ganz konkret aufschreiben. Wie ich es gelernt habe. (Natürlich nur für mich, die Auswirkungen werdet Ihr hier sehen, versprochen). Dann werde ich das in kleine Einheiten runterbrechen und Tag für Tag daran arbeiten. Wie ich es gelernt habe. Wenn nichts dazwischenkommt :)

09.04.2015

 

Bild: (c) pixabay_pezibaer

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