die goldene ZEIT-SCHRIFT

Die goldene Zeit-Schrift

Hilfe, meine Frau heiratet!

…wie Sie die Hochzeitsplanung als Paar unbeschadet überstehen – Ein Buchtipp

Doris Kaiser

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Hilfe,   meine Frau heiratetFür viele Paare ist auch im 21. Jahrhundert der Höhepunkt ihrer Beziehung immer noch das hochoffizielle „JA“ zueinander. Obwohl beinahe jede zweite Ehe geschieden wird, „trauen“ sich rund 37.000 Paare pro Jahr in Österreich. Das mag emotionale, finanzielle, rechtliche oder gesellschaftliche Gründe haben, für viele Menschen – hauptsächlich Frauen – ist es aber auch das große Fest, das eine magische Faszination ausübt.

Da die meisten Eheschließungen zwischen Mai und September stattfinden, ist jetzt Hochsaison, was Hochzeitsvorbereitungen betrifft. Ich habe mich in den letzen beiden Jahren sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Im September 2014 erschien mein erstes Buch mit dem Titel „Hilfe, meine Frau heiratet – Wie Mann die Hochzeitsplanung übersteht“.
Wie kam es dazu?

Ich hatte vor ein paar Jahren die Idee, mich auf der Hochzeitsmesse in Linz zu präsentieren. Zwischen opulenten Torten, prachtvollen Blumendekorationen, aufwändigen Fotobüchern und was man sonst noch zu alles für eine Hochzeit braucht, sorgte ich mit meinem bescheidenen Stand für einige Verwirrung. Eine Lebens-, Sexual- und Paarberaterin auf einer Hochzeitsmesse? Ja warum denn nicht? Wenn die Musik verklungen, die Torte aufgegessen und das Kleid im Schrank verstaut wurde, bleibt das über, worum es doch bei einer Hochzeit wirklich geht: die Beziehung. Und diese soll – wenn möglich – ein Leben lang halten. Zumindest ist das die Wunschvorstellung des Brautpaares, auch wenn die Statistik ein anderes Bild zeichnet. Und nur weil man sich liebt und heiraten möchte, heißt das ja nicht, dass meine keine Probleme hat. Gerade in der Zeit der Hochzeitsvorbereitungen kommen oft Themen auf den Tisch, über die man sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Langer Rede kurzer Sinn: Ich durfte so manches Paar durch die Hochzeitsplanung begleiten und dabei feststellen, dass in dieser Zeit im Vergleich zum Alltag das gegenseitige Verständnis drastisch sinkt. Wenn Frauen und Männer von unterschiedlichen Planeten kommen, stammen Braut und Bräutigam sogar aus verschiedenen Galaxien…

Nach dem Heiratsantrag zeigen viele Frauen plötzlich völlig neue Eigenschaften und Verhaltensweisen, die ihre Verlobten überfordern und ihnen einige Rätsel aufgeben. Den Männern fällt es oft schwer, sich in ihre Liebste hineinzuversetzen, und das gerade in den Wochen und Monaten, in denen Einfühlungsvermögen und Unterstützung besonders wichtig wären. Auf der anderen Seite stehen Frauen, die sich mit ihrem Wunsch nach „dem schönsten Tag ihres Lebens“ unverstanden und allein gelassen fühlen.Mein Anliegen ist, den Leserinnen und Lesern Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des jeweils anderen Geschlechts zu bieten und dadurch mehr Verständnis und Akzeptanz zu erreichen. Das funktioniert meiner Meinung nach mit Humor und Esprit leichter, als mit trockenen Fakten und erhobenem Zeigefinger. Darum ist „Hilfe, meine Frau heiratet“ ein Roman, in den sowohl die Erfahrungen meiner Klientinnen und Klienten, diverser Hochzeitsdienstleister als auch meine eigenen eingeflossen sind.

Es geht um Stefanie & Christian, zwei junge Menschen, die sich lieben und den Bund fürs Leben schließen möchten. Während der Hochzeitsvorbereitungen des Paares kommt es zu witzigen Situationen, peinlichen Fettnäpfchen und skurrilen Dialogen, über die sich die Leserinnen und Leser prächtig amüsieren werden.

Neben dem Unterhaltungswert bietet mein Buch einerseits zahlreiche Anregungen, diesen einmaligen Tag zu gestalten, andererseits Vorschläge, mit schwierigen Situationen umzugehen, die ohne Weiteres auch auf andere Beziehungsphasen umgelegt werden können. Als Draufgabe gibt es noch organisatorische Tipps.
Das Besondere daran ist, dass ich es aus Sicht des Bräutigams geschrieben habe. Warum?
Weil es massenhaft Hochzeitslektüre für Frauen, aber kaum welche für Männer gibt. Dabei kommen diese, im Gegensatz zu den Damen, ohne das – wie ich es gerne nenne – „Traumhochzeits-Gen“ zur Welt und unterschätzen daher meist die Eigendynamik dieses Ereignisses. Außerdem ist es auch für die Leserinnen spannend, diese Phase durch die Brille eines Mannes zu sehen!
Natürlich darf auch die weibliche Sichtweise nicht zu kurz kommen. Daher kann man am Ende jeden Kapitels einen Blick in das Tagebuch der Braut werfen.

Hier einige Tipps, wie Sie die Zeit der Hochzeitsplanung entspannt gestalten können:

  • Vereinbaren Sie „Hochzeitsvorbereitungsgesprächstermine“. Darauf können sich beide einstellen und dann gemeinsam in aller Ruhe über anstehende Entscheidungen sprechen. Nichts nervt Männer mehr, als schon Monate vor dem großen Tag ständig darauf angesprochen zu werden und das Gefühl zu haben, dass es keine anderen Gesprächsthemen mehr gibt.
  • Wenn die Planung in Stress ausartet, holen Sie sich Unterstützung. Freunde oder Familienmitglieder übernehmen gerne die eine oder andere Aufgabe. Professionelle Wedding Planner geben wertvolle Tipps, planen Teilbereiche oder das gesamte Fest.
  • Perfektionismus ist schädlich! Sie können es nicht allen Recht machen. Wichtig ist, dass Sie sich als Brautpaar wohl fühlen. Bleiben Sie daher unbedingt authentisch und verbiegen Sie sich nicht, nur weil sich „etwas so gehört“ oder „die Tanze Mizzi sonst traurig ist“.
  • Besinnen Sie sich immer wieder darauf, worum es bei einer Hochzeit geht: um die Beziehung, um Sie als Paar, um Ihre Liebe – und nicht um eine perfekte Veranstaltung!
  • Männer sollten sich bewusst machen, dass sich ihre Braut in einem Ausnahmezustand befindet. Auch wenn es ihnen schwer fällt, sich in ihre Liebste hineinzuversetzen, sollten sie versuchen, einfühlsam zu sein und ihre Verlobte zu unterstützen. Der Bräutigam kann sich um etwas kümmern, das ihn interessiert, wie z.B. das Hochzeitsfahrzeug, den Fotografen oder die Band.
  • Gelassenheit, Kompromissbereitschaft und eine große Portion Humor helfen auf jeden Fall!
  • Man kann sich auch sein persönliches worst-case-Szenario ausdenken und was in diesem Fall zu tun ist. Erstens fühlt man sich dann vorbereitet und zweitens empfindet man kleine Hoppalas als nicht mehr so tragisch.
  • Wenn Sie erkennen, dass Sie von der Ehe oder gewissen Zukunftsszenarien unterschiedliche Werte und Vorstellungen haben und Sie damit alleine nicht zurecht kommen, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch! Man muss nicht erst in einer tiefen Krise stecken, um eine Paarberaterin oder einen Paarberater aufzusuchen. Im Gegenteil: So manche Krise lässt sich verhindern, wenn man sich beizeiten von Profis unterstützen lässt.

 


Doris Kaiser Beziehungsberatung

 

 

 

 

Doris Kaiser
Diplom Lebensberaterin, Sexualberaterin+43 650 20 70 272
mail@doriskaiser.com
www.doriskaiser.com

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